Glattburgfäger


Probewochenende Appenzell

Am 11.11.2017 starteten wir in die Fasnachtssaison mit den Auftritten auf dem Raiffeisenplatz und am Tollpatscher der Uzepatscher. Darauf folgten drei weitere Proben, bevor am ersten Wochenende im neuen Jahr unser Probenwochenende in Appenzell stattfand.

Wir trafen uns am Samstag um 13.30 Uhr bei tristem Wetter auf dem Parkplatz beim Schulhaus Brühlacker. Nachdem alle Instrumente und Glattburgfäger eingeladen waren, machten wir uns auf den Weg. Nachdem wir unsere Zimmer im Gasthof „Hof Appenzell“ inspiziert hatten läutete unser Obergugger Alex, das Probewochenende traditionell mit dem „Einzug“ ein. Zum Einwärmen spielten wir unser gewohntes Repertoire, welches zur Freude aller sehr gut funktionierte. So konnten wir zügig unsere beiden neuen Stücke einüben. Mit einer kurzen Spezialprobe wurde die Leistung der Bläser nochmals zur Perfektion getrimmt und das Perkussionsregister konnte ihr Solo einüben. Nach einer kurzen Session mit der gesamten Gugge beendeten wir um 17.30 Uhr, mit dem Auszug unseren ersten Probentag.

Mit einem leichten Tinnitus und nach einem kurzen Apéro, durften wir in unserem Gasthof ein sehr leckeres und deftiges Nachtessen einnehmen. Nach dem Gaumenschmaus versuchten wir uns in der hauseigenen Kegelbahn zu beweisen. Ein Kegel-Grossmeister fiel leider nicht vom Himmel. Das lag natürlich an der Bahn, die mit elektrischen Problemen zu kämpfen hatte und deren Boden dem Alpstein glich. Nach der spassigen Runde, machten die Fäger Appenzell unsicher. Es sollte die erste Bar sein, in der wir uns die Nacht um die Ohren schlugen. Alle sassen wir um den gleichen Tisch und es wurde zusammen angestossen, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. Pünktlich um 2 Uhr morgens schlossen alle Bars und Beizen und wir Gugger traten den Heimweg an. Einige unverbesserliche Fäger, hatten noch nicht genug und liessen den Abend bis in die frühen Morgenstunden im Probelokal ausklingen.

Als am nächsten Morgen auch die letzten Fäger unter Applaus das Restaurant betraten um das Z’morge zu sich zu nehmen, stand noch eine letzte Probesession auf dem Programm. Wie gewohnt führte unser Obergugger durch eine weitere strenge Probe. Auch am Sonntag durften die Bläser dem Lärm der Perkussion kurz mittels einer Spez-Probe entgehen. Während der anschliessenden Pause wurden die brummenden Köpfe ausgelüftet und die Wasserflaschen nachgefüllt, sodass jeder Fäger bereit für die letzte Session im Probelokal war. In den letzten 20 Minuten wurden alte sowie auch die neuen Titel angespielt und anschliessend noch das Lokal aufgeräumt. Um 11.30 Uhr fuhren wir müde und ausgepowert wieder zurück nach Hause. Jetzt galt es den sagenumwobenen Ansatz zu schonen, sodass der Probe am Montag nichts im Wege stehen wird.

Vielen Dank an Jasi für die super Organisation des Probenwochenendes und dem Team vom Gasthof „Hof Appenzell“, das uns super bewirtete.

 

Glattburgfäger Probeweekend
Fotograf: MG Oberbüren
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